Die Stadt Hamburg hat das 14 Hektar große Gelände der insolventen Pella-Sietas-Werft in Neuenfelde für rund 20 Millionen Euro in einer Zwangsversteigerung erworben. Damit endet die fast 400-jährige Schiffsbaugeschichte der ältesten Werft Deutschlands endgültig.
Die Zukunft des Areals ist derzeit noch in der konzeptionellen Planung der Stadt. Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:
• Eigentümer: Die Stadt Hamburg (Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen) hat den Zuschlag erhalten.
• Mögliche Nutzung: Das strategisch wichtige Industriegelände mit Wasseranbindung soll als Gewerbe- und Industriestandort gesichert werden. Im Gespräch sind Ansiedlungen, Flächen für den Flugzeughersteller sowie der Hochwasserschutz und Wohnunterkünfte für Geflüchtete.
• Herausforderungen: Das Erdreich ist teilweise mit Schadstoffen (z. B. im Bereich der alten Tankstelle) belastet und muss aufwendig entsorgt werden.
• Wahrzeichen: Der bekannte, gigantische Portalkran Jucho steht unter Denkmalschutz und soll erhalten bleiben.
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