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Einhundert Millionen Euro hat sich die Wirtschaftsbehörde aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes gesichert, das den Ländern in den kommenden Jahren zusteht. Und zwar für einen vorübergehenden Ersatz der Freihafenelbbrücke. Derzeit prüft die Verkehrsbehörde dazu mehrere Varianten – die Entscheidung soll im Herbst fallen.

Der zuständige Denkmalschutz hat grünes Licht für den Teilabriss gegeben.
Der Mittelteil der Freihafenelbbrücke ist nach Angaben der Wirtschaftsbehörde nicht mehr zu retten. Damals rammte ein Binnenschiff die Brücke, nachdem der Kapitän offenbar die Durchfahrthöhe falsch eingeschätzt hatte. Geladene Container stießen gegen das Bauwerk. Seitdem ist die Brücke gesperrt, Fachleute prüften monatelang die Statik.
Schneller Aufbau: Durch wiederverwendbare Brückenelemente soll die Bauzeit der Ersatzbrücke nur zwölf bis 15 Monate betragen. Sie soll auch einen Geh- und Radweg erhalten.
Bahnbau: Die Deutsche Bahn plant den Neubau von drei neuen Eisenbahnbrücken über die Elbe.
Umleitung für Züge: Die Trasse der alten Freihafenelbbrücke soll jahrelang als provisorische Bahn-Umleitung dienen.
Teilabriss: Die alte Brücke wird weitgehend abgebaut, der Mittelteil neu gebaut und die Seitenbögen saniert. Ein Wiederaufbau für den Straßenverkehr ist erst nach 2038 vorgesehen.
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