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Vom Fischmarkt bis Övelgönne direkt an der Elbe radeln oder schlendern: Das war bis Ende 2017 in Hamburg möglich. Dann sackte in Höhe des Schlepperpontons in Neumühlen die Promenade ab. Sie musste gesperrt und saniert werden. Am Mittwoch ist sie wieder freigegeben worden.
Der 240 Meter lange Abschnitt bekam neue Kaimauern, 34 Meter lange Rohre, Dalben und Spundwände. „49 Millionen Euro wurden verbuddelt, aber es ist wirklich schön geworden“, sagte Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) bei der Wiedereröffnung des Abschnitts. Der Uferbereich könne auch von Passanten genutzt werden „zum Sonnetanken, zum Spazierengehen und zum Fahrradfahren“.
Sanierung der Kaimauern „eine Jahrhundertaufgabe“
Zugleich handelt es sich um ein Pilotprojekt, denn noch viele Kaimauern müssen in den kommenden Jahren saniert werden. Laut Dressel geht es um 40 Kilometer Kaikante allein im Hafen und über 200 Kilometer entlang der Elbe. „Da haben wir noch richtig was zu tun. Das wird eine Jahrhundertaufgabe und auch eine Milliardenaufgabe.“ Darauf müsse sich Hamburg einstellen. Denn in Zeiten des Klimawandels würden stabile Uferbefestigungen immer wichtiger.
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