Die Geschichte der Hamburger Elbphilharmonie ist eine beispiellose Achterbahnfahrt: Vom extrem umstrittenen und jahrelang verzögerten Bauprojekt mit explodierenden Kosten entwickelte sie sich nach ihrer Eröffnung im Januar 2017 zum gefeierten architektonischen Meisterwerk und kulturellen Wahrzeichen von Weltrang.
Die Elbphilharmonie im kompakten Rückblick:
Vorgeschichte & Bauphase
• Die Idee: Erste Pläne für das visionäre Konzerthaus entstanden 2001. Entworfen wurde es vom renommierten Architekturbüro Herzog & de Meuron.
• Kostenexplosion: Die anfänglich veranschlagten 66 Millionen Euro Baukosten stiegen im Laufe der Jahre auf rund 688 Millionen Euro an, was zu heftigen politischen Debatten und jahrelangem Baustress führte.
• Die Plaza: Seit der Einweihung fungiert die öffentlich zugängliche Aussichtsplattform, die auf dem historischen Kaiserspeicher thront, als Besuchermagnet.
Eröffnung & musikalische Ära
• Startschuss: Nach jahrelangen Verzögerungen fand das mit Spannung erwartete Eröffnungskonzert am 11. Januar 2017 statt.
• Akustik: Trotz anfänglicher Skepsis und viel Baulärm im Vorfeld begeistert der Große Saal heute Musiker und Publikum weltweit durch seine einmalige Akustik.
• Weltruhm: Das Haus, das neben dem Großen Saal auch einen Kleinen Saal und eine spektakuläre Konzertorgel umfasst, zog mit hochkarätigen internationalen Stars und Festivals die New York Times dazu, Hamburg zu einem der weltweiten Top-Reiseziele zu ernennen.
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