Die 1887 eingeweihte Köhlbrandtreppe ist aufwändig in rotem Ziegelstein gestaltet und hat einen monumentalen Kopfbau. Bis in die 1960er Jahre nutzten täglich tausende von Arbeitern die Treppe als Verbindundung auf ihrem Weg von ihren eng bebauten Wohnquartieren in der Oberstadt am Altonaer Elbhang runter zu den Hafen- und Gewerbebetrieben sowie den Fähranlegern am Elbufer. Die Gestaltung der Treppe ähnelt einem großen Tor, welches den Einlass und Auslass zum Hafen skizzierte. Die Köhlbrandtreppe beherbergt am Fuße einen Brunnen in der Mitte der Wandfläche. Er ist mit den Wappen von Altona und Preußen und einer Rolandfigur verziert. Als Symbole für den Handel und das Meer sind die beiden Gottheiten Merkur und Neptun darüber abgebildet. Geht man die Treppenanlage hinauf, hat man einen wunderbaren Blick auf das älteste Hafenbecken, den Holzhafen, der 1722 angelegt wurde.
Die Köhlbrandtreppe steht seit dem 5. April 2001 unter Denkmalschutz zusammen mit dem benachbarten Etagenwohnhaus Köhlbrandtreppe 1.
Carsten-Rehder-Straße/Ecke Große Elbstraße.
Die imposante zum Hafen führende Treppe mit Kopfbau wurde 1887 eingeweiht und von den Hafenarbeitern auf dem Weg zur Arbeit genutzt.
Auf den Wandflächen der Treppe sind Merkur und Neptun abgebildet, am Brunnen die Wappen von Preußen und Altona.
Von der Treppe aus hat man einen Blick auf den Holzhafen, das älteste Hafenbecken, das 1722 angelegt wurde. Neben der Treppe befindet sich die traditionelle Hafenkneipe Schellfischposten.
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