Hamburg überwacht den fließenden und ruhenden Verkehr massiv mithilfe von modernen Technologien. Um die Sicherheit zu erhöhen, setzt die Hansestadt auf eine Kombination aus mobilen und stationären Systemen.
Die wichtigsten Überwachungsmethoden im Überblick:
• Digitale „Scan Cars“: Sogenannte Kamerawagen erfassen während der Fahrt automatisch die Kennzeichen von geparkten Autos. Damit kontrolliert die Stadt effizient die Anwohnerparkzonen und ahndet Falschparker.
• Polizeidrohnen: Die Hamburger Polizei nutzt Drohnen, um gefährliche Rotlichtverstöße an Unfallschwerpunkten rechtssicher aus der Luft zu filmen und Temposünder zu überführen.
• Moderne Verkehrsleitzentrale: Über 100 Kameras an neuralgischen Punkten, Kreuzungen und in Tunneln laufen im Polizeipräsidium zusammen, um den Verkehrsfluss zu steuern und Verkehrsverstöße zu erfassen.
• Fahrverbotszonen: Bereiche wie Teile der Max-Brauer-Allee oder der Stresemannstraße werden zudem streng kontrolliert, um Durchfahrtsverbote für ältere Dieselfahrzeuge zu überprüfen.
• Bußgelder und Kontrollen: Neben Blitzern gibt es regelmäßige Schwerpunktkontrollen, bei denen gezielt Alkohol, Drogen am Steuer oder Handynutzung geahndet werden.