Der Hamburger Senat plant seit 15 Jahren, im Lohsepark in der Hafencity ein Dokumentationszentrum zu errichten – um die Deportation von Juden, Sinti und Roma während der NS-Zeit darzustellen. Weil das Projekt nicht vorankommt, gibt es jetzt einen Offenen Brief. Sie fordern Tschentscher und den Sponsor auf, das Dokumentationszentrum endlich zu bauen, an dem Ort, wo Juden, Sinti und Roma in Züge unter anderem nach Auschwitz gezwungen wurden.


Der rund 4 Hektar große Lohsepark ist das zentrale Element des noch im Bau befindlichen Quartiers Am Lohsepark inmitten der HafenCity.

Als breite, grüne Fuge schließt er an den Verlauf des ehemaligen Wallrings südlich der Speicherstadt und des heutigen 1. Grünen Ringes an und verbindet diese mit der Elbe. Außerdem ist er ein Ort des Gedenkens an die von dieser Stelle aus deportierten Juden, Sinti und Roma während des Nationalsozialismus.
Obstbäume, Wiesen, Spielflächen und eine Gedenkstätte, die an den NS-Terror erinnert: Der Lohsepark ist nicht nur eine kleine grüne Oase inmitten der Hamburger Hafencity, sondern bietet auch Denkanstöße. Mit 550 Metern Länge und vier Hektar Fläche ist der Lohsepark zwar vergleichsweise klein, aber immer noch die größte Grünanlage der Hafencity.
Über den umgestalteten historisch gepflasterten Lohseplatz mit alten Linden geht der Park in freie Rasen und Spielflächen über. Im Süden schließt der Park mit einer großzügigen Treppenanlage an das Promenadensystem mit Blick auf den Baakenhafen und Elbe ab.

