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Die Herbertstraße auf St. Pauli gehört zu den bekanntesten Straßen des Hamburger Rotlichtviertels.
Hinter den Sichtschutzwänden befinden sich Bordelle, in denen Frauen ihre Dienste anbieten.
Die Straße ist nur etwa 60 Meter lang und durch Sichtblenden an den Eingängen abgeschirmt.
Historisch interessant: Die Tore und Sichtblenden wurden 1933 während der NS-Zeit errichtet.
Sie sollten die Prostitution vor den Blicken der Öffentlichkeit abschirmen. Die Geschichte der Straße ist deshalb auch ein Kapitel Hamburger Zeitgeschichte.
Die Herbertstraße ist ein ungewöhnlicher Teil des Hamburger Kiezes – geprägt von Rotlicht, Abschottung und einer bewegten Geschichte.
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