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Eine interessante Nachricht für die maritime Geschichte
Hamburgs Archäologen haben am Neß, nahe der Trostbrücke und dem Nikolaifleet, Überreste des ältesten Hamburger Hafens freigelegt.
An der Trostbrücke in der Hamburger Innenstadt sind einige alte Holzstücke gefunden worden.
Auch die Uferbefestigungen sind noch ganz deutlich erkennbar. Heute würde man sie Kaimauern nennen. Aber Mauern waren das damals nicht. Mit Pfosten, Brettern und einer Art Flechtwerkzaun befestigte man damals das Ufer. So konnten dort Schiffe festmachen. Dass diese Uferbefestigungen tatsächlich so alt sind, ist durch eine sogenannte Dendrochronologie bewiesen worden.
Die Funde stammen vermutlich aus dem 11. und 12. Jahr-hundert. Entdeckt wurden unter anderem:
Reste einer historischen Slipanlage.
Holzbohlen zur Ein-und Auswasserung von Booten.
Schiffsnägel und Kalfat-klammern als Hinweise auf damalige Schiffsreparaturen.
Der Fund zeigt: Hamburgs erster Hafen lag ursprünglich noch nicht direkt an der Elbe.
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