Im Herbst 2001 hatte der Hamburger Projektentwickler und Architekt Alexander Gérard gemeinsam mit seiner Frau, der Kunsthistorikerin Jana Marko, dem Hamburger Senat ihre Idee einer Musikhalle auf dem ehemaligen Kaispeicher A von 1963 im Hamburger Hafen vorgestellt.
Dieser hatte als Stückgutspeicher gedient, wurde jedoch nicht mehr genutzt, seit diese Waren in einen anderen Teil des Hafens verlagert worden waren. Ende 2002 stellte der Hamburger Senat unter dem Ersten Bürgermeister Ole von Beust Pläne für ein Kulturzentrum in der neu entstehenden Hafencity vor, ein halbes Jahr später veröffentlichte das Schweizer Architekten Büro Herzog & de Meuron einen ersten Entwurf für die Gestaltung der Konzerthalle. In einer Machbarkeitsstudie aus dem Sommer 2005 wurde die Gesamtkostenschätzung auf 186 Millionen Euro angesetzt, der Anteil der Stadt sollte bei 77 Millionen Euro liegen. Es wurde eine Stiftung eingerichtet und Spendengelder gesammelt. Im November 2006 gab Bürgermeister Ole von Beust bekannt, dass die Gesamtkosten auf 241,3 Millionen Euro, der Anteil der Stadt auf 114,3 Millionen Euro steigen würden. Dennoch stimmte die Hamburgische Bürgerschaft am 8. Februar 2007 einstimmig für den Bau der Elbphilharmonie.
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