Die Belastung der Köhlbrandbrücke muss verringert werden, um die Verkehrssicherheit und die Funktionsfähigkeit der Brücke zu gewährleisten. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Bewertung des Bauwerkszustandes. Um eine weitere gezielte Entlastung des Bauwerks zu bewirken, werden genehmigungspflichtigen Schwertransporte über 44 Tonnen ab dem 01. Mai 2026 umgeleitet und dürfen die Köhlbrandbrücke nicht mehr nutzen. Ziel ist es, bis zur Inbetriebnahme eines künftigen Ersatzbauwerks den Weiterbetrieb der Köhlbrandbrücke für den Güterverkehr aufrecht zu erhalten. Einschränkungen für Pkw und Lkw mit einem Gewicht von unter 44 Tonnen ergeben sich daraus nicht.
Köhlbrandbrücke wird ab Mai für schwere Lkw gesperrt.
Die alte Köhlbrandbrücke in Hamburg wird aufgrund von Verschleiß durch ein neues, höheres Bauwerk ersetzt, das voraussichtlich 2040–2042 in Betrieb gehen soll. Die alte Brücke wird nach Fertigstellung des Neubaus abgerissen. Bis zum Ersatz ist sie durch massive Verkehrsbelastungen stark sanierungsbedürftig, was regelmäßig zu Vollsperrungen für Reparaturarbeiten führt.
Wichtige Punkte zur Zukunft der Köhlbrandbrücke:
• Neubau statt Sanierung: Der Hamburger Senat hat sich für einen Neubau entschieden, da eine Reparatur nicht mehr wirtschaftlich ist.
• Zeitplan: Der Baubeginn für die neue Brücke ist für ca. 2033 geplant, die Fertigstellung für 2040–2042.
• Abriss der alten Brücke: Die ursprüngliche Brücke soll nach Inbetriebnahme des Neubaus abgerissen werden.
• Verschleiß: Das Bauwerk aus den 1970er Jahren leidet unter chemischen Reaktionen im Beton und hoher Belastung durch Schwerlastverkehr (ca. 13.000 Lkw täglich).
Die neue Brücke soll höher sein, um größeren Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen.
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