
1189 gilt als das Geburtsjahr des Hamburger Hafens. Mit einer gefälschten Urkunde ließen sich die findigen Hanseaten wichtige Privilegien zusichern. Mit dem Beitritt zur Hanse begann der Aufstieg zu einem der größten Häfen Europas. Später wurde der Hafen fortlaufend erweitert. Heute ist er noch immer der wirtschaftliche Motor der Stadt, nur bestimmen jetzt Container und Kreuzfahrtschiffe das Bild. Ein Überblick – von den Anfängen bis zur Gegenwart.
Vom hölzernen Anleger zum Containerhafen.
Seit 836 Jahren schlägt das wirtschaftliche Herz der Hansestadt im Hafen. Den Anfang machte eine gefälschte Urkunde vom 7. Mai 1189.
Die Hanse beherrscht den Norden.
Unter Führung von Lübecker Kaufleuten entwickelt sich im 13. Jahrhundert die Hanse. Sie beschert den beteiligten Städten großen Reichtum.
Wo heute die Elphi steht: Kaiserspeicher prägte den Hafen.
Am 11. Februar 1875 wird in Hamburg der Kaiserspeicher eröffnet. Ein markantes Lagerhaus, das zugleich den Takt des Hafens vorgibt.
Die Speicherstadt: Ein Wohnviertel wird Warenlager.
Meisterliches Bauwerk auf Eichenpfählen: Am 29. Oktober 1888 weiht Wilhelm II. die Hamburger Speicherstadt ein. Etliche Häuser wurden für sie abgerissen.
Der Hamburger Hafen ist mit dem Bahnhof Altona mit einem Tunnel verbunden. Dieser wurde 1876 fertiggestellt. Seit 1993 ist der Schellfischtunnel stillgelegt.