Einen Steinwurf entfernt vom Elbufer und kurz vor Övelgönne/Neumühlen befindet sich der Hafenbahnhof.
Im Sommer ist dieser Ort natürlich schon aufgrund seiner schönen Lage ein echter „place to be“, an dem man auch eine ganze Nacht verweilen kann. Aber auch sein Programm macht dieses Lokal so liebenswert: Montags gibt es Live-Jazz der moderneren Art, am Wochenende legen wechselnde DJs Soul-, Indie- und Sixties-Sounds auf. Wer sonntags vorbei schaut, kann schon ab 14 Uhr zum Kuchen greifen.
Der Hafenbahnhof ist um die 100 Jahre alt und diente bis in die 70er Jahre als Bürogebäude für die Altonaer Hafenbahn. Das alte Gleisbett liegt direkt hinter dem Haus, allerdings ohne Gleise, und führt nach circa 200 Metern in Richtung Osten zum Schellfischtunnel, der unterirdisch am Bahnhof Altona endet. In den 80er Jahren wurde der Hafenbahnhof dann als Übungsraum von Bands genutzt und um 2000 herum zog ein kleiner Kiosk ein, der sich aber nicht lange hielt.
Mittlerweile schlägt sich der Hafenbahnhof inmitten der modernisierten Hafengegend als eines der letzten Gebäude, in denen man noch den alten Hamburger Hafen erkennt. Das ist spürbar, sobald man den kleinen Bahnhof betritt. Im Hafenbahnhof ist und soll die Zeit ein wenig stehen bleiben und die Magie dieses besonderen Ortes noch die nächsten 100 Jahre erhalten bleiben.
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