Das Fleetschlösschen in der Hamburger Speicherstadt, erbaut 1885, diente ursprünglich als Zollhaus zur Warenkontrolle und später als Brandwache für Feuerwehrmänner. Als eines der ersten Gebäude des Freihafens war es eine wichtige Station für Hafenarbeiter und Zollbeamte, bevor es Anfang der 2000er Jahre zur Gastronomie umgebaut wurde.
Historische Funktionen des Standorts (Holländischer Brook/Brooktorkai):
• Zollamt (ab 1885/1888): Das Gebäude am Holländisch-Brookfleet wurde als Dienstgebäude für den Zoll genutzt, um Waren zu registrieren, die von Schuten in die Speicher gebracht wurden.
• Feuerwache: Später fungierte das kleine Backsteinhaus als Brandwache, um die Sicherheit in der neu erbauten Speicherstadt zu gewährleisten.
• Kaffeeklappe: Zeitweise diente es als Kaffeeklappe (Imbiss) für die Hafenarbeiter.
• Besonderheit: 1888 nutzte Kaiser Wilhelm II. die Wassertreppen am Gebäude, um per Barkasse zum Baumwall zu fahren.
Heute ist das Gebäude als Teil des Weltkulturerbes bekannt für das Fleetschlösschen by Daniel Wischer.
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